Dienstag, November 24, 2020

ANZEIGE: Fahrlehrer aus Leidenschaft

Blomberg. Am heutigen 30. Mai feiert Volker Naujokat, Inhaber von »Volker’s Fahrschule« ein nicht alltägliches Berufsjubiläum: 40 Jahre Fahrlehrer.

»Damals erzählte mir jemand, sein Fahrlehrer habe ihm gesagt, er sei zu dumm zum Autofahren. Das wollte ich testen und aus einer Idee heraus wurde ich letztlich Fahrlehrer«, erinnert sich Volker Naujokat.

1979 absolvierte er an einer Fahrlehrerschule in Braunschweig die theoretische und praktische Prüfung zum Fahrlehrer der Klassen 3 und 1 (heute BE und A) und kam dann im Juni 1980 durch eine Zeitungsanzeige in den Kreis Lippe. Zuerst betreute er als angestellter Fahrlehrer Fahrschulen in Schieder, Detmold, Steinheim und Blomberg, bis er 1997 den Schritt in die Selbstständigkeit ging und seine eigene Fahrschule am Langen Steinweg in Blomberg gründete. 1999 folgte sogar die Eröffnung einer Zweigstelle in Brakelsiek.

Durch die jahrelangen guten Erfolge in seiner Ausbildung und durch seinen hohen Beliebtheitsgrad bei seinen Fahrschülern war es kein Wunder, dass der Name »Volker’s Fahrschule« bis heute für Qualität, Spaß, Engagement und eine fundierte Ausbildung steht. Seit 2014 ist Volker Naujokat mit seiner Frau Karin verheiratet.

Zu Volkers Team gehören als festangestellte Fahrlehrer Erich (seit 1997), Kay (seit 2005), Wolfgang (seit 2012), Markus (seit 2014), Fabian (2020) und Jutta im Büro (seit 2018). Insgesamt sechs verschiedene Pkw und etliche Motorräder stehen für die Ausbildung zur Verfügung (siehe auch www.volkers-fahrschule.net). Im Juli bringen dann fünf neue BMW X1 frischen Wind in den Fuhrpark.

Aktuell wartet Volker noch auf eine Gesetzesänderung des Bundesministeriums, die es den Fahrschülern erlauben würde, ihre Prüfung mit einem Fahrzeug mit Automatik-Getriebe abzulegen, ohne einen Beschränkungsantrag zu erhalten. »Die Voraussetzung ist, dass der Schüler mindestens zehn Fahrstunden mit einem Schaltgetriebe abgelegt hat. Bei erfolgreich abgelegter Prüfung darf er dann beide Fahrzeugtypen im Straßenverkehr führen«, erklärt Volker Naujokat.

»Die Motorradausbildung ist sowohl während der Prüfung als auch der Ausbildung der Angstfaktor schlechthin, denn man kann nicht eingreifen«, weiß der Fahrlehrer. Dennoch gebe Motorradfahren ein Gefühl der Freiheit und der Lebenslust wieder. In den vergangenen Jahren haben sich aber dennoch auch die Hobbies des einst leidenschaftlichen Motorradfahrers verändert. »Jetzt hole ich lieber den Oldtimer raus, als dass ich mich auf das Zweirad schwinge. Auszeiten genieße ich dann gerne mit Arbeiten im Garten«, so Naujokat.

Von 15-jährigen bis zu 69-jährigen Fahrschülern erstreckt sich Volkers Ausbildungsspannweite. Und alle kommen mit der Hoffnung, dass der Fahrlehrer und sein Team es schon richten werden. Es klappt zwar nicht immer, dass die Fahrschüler ihre Prüfung im ersten Anlauf bestehen, aber Ziel und Zweck der Ausbildung in Volkers Fahrschule ist es, dass die Fahranfänger den bestmöglichen Grundstock für ihr späteres Fahren erlernen sollen. »Nach einer bestandenen Prüfung eines Schülers sagte ein Prüfer damals zu mir: ›Gib dem Schüler mal den Schlüssel für das Auto. Wir machen mal eine Pause‹. Das war der Moment, in dem ich begriff, dass nicht die Prüfung das Ausschlaggebende ist. Du musst als Fahrlehrer so ausbilden, dass du deinen Schülern dein Fahrzeug anvertrauen würdest«, erklärt Naujokat.

Eine solide, straffe, aber auch lustige Ausbildung soll auch die nächsten Jahre weiterhin stattfinden. Doch bevor es wie gewohnt weitergehen kann, müssen die Herausforderungen bewältigt werden, die durch das Corona-Virus entstanden sind. »Ja, wir hatten eine Auszeit. Ja, wir dürfen wieder ausbilden und ja, wir halten die Hygiene- und Schutzmaßnahmen ein«, erklärt der Fahrlehrer.

»Es ist nicht einfach, den ganzen Tag mit Mund-Nasen-Schutz zu schulen, das Auto regelmäßig zu desinfizieren und Unterricht mit vier bis fünf Schülern abzuhalten. Aber wir hoffen, dass sich die Situation bald normalisiert«, so Volker Naujokat. »Daher danke ich meiner Truppe, die immer hinter mir steht. Denn ohne euch wäre der Betrieb so nicht möglich«, zeigt sich Naujokat dankbar.

Volkers Team: Erich Meier, Markus Kopp, Fabian Pothmann, Wolfgang Zerning, Jutta Neumann, Kay Aster (von links) und Volker Naujokat (im Auto). Fotos: brink-medien