Samstag, Juli 24, 2021

HSG verpflichtet deutsches Spitzentalent

Blomberg. Die HSG Blomberg-Lippe hat noch einmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen und verstärkt sich für die Zukunft mit Laetitia Quist.

Das deutsche Spitzentalent, das Teil des weiblichen DHB-Elitekaders ist, wechselt im Sommer von Ligakonkurrent TuS Metzingen nach Blomberg, heißt es in einer Pressemitteilung.

In der Nelkenstadt unterschrieb die Rückraum-Rechte einen Vertrag bis zum 30. Juni 2023, der die Option auf ein drittes Jahr beinhaltet. Verlassen wird den Verein hingegen zum Saisonende Isabelle Jongenelen.

»Ich freue mich schon sehr auf die Zusammenarbeit mit einem weiteren Toptalent des deutschen Nachwuchshandballs«, strahlt HSG-Trainer Steffen Birkner. Mit Quist hat sich die HSG erneut erfolgreich die Dienste einer der verheißungsvollsten deutschen Nachwuchshoffnungen sichern können. Das Handball-ABC erlernt hat die 19-Jährige in ihrer Geburtsstadt Baden-Baden beim TV Sandweier.

Mit der SG Kappelwindeck/Steinbach stieg sie 2018 in die 3. Liga auf, gehörte dort mit 16 Jahren bereits zu den Leistungsträgerinnen des Vereins. Ein Jahr später entschied sich Quist im Alter von 17 Jahren, umworben von zahlreichen Vereinen, für einen Wechsel zur TuS Metzingen, wo sie seither zum Kader des Topteams der Handball Bundesliga Frauen gehört sowie weitere Spielpraxis in der Drittliga-Reserve und Jugendbundesliga sammelte. In der laufenden Saison ist sie zudem mit einem Zweitspielrecht bei der TG Nürtingen in der 2. Liga ausgestattet.

Verlassen wird die HSG im Sommer hingegen die niederländische Rückraumspielerin Isabelle Jongenelen, deren Vertrag am Ende der Saison ausläuft und nicht verlängert wird. Die 29-jährige Rückraum-Rechte spielte bereits in der Saison 2013/14 für die HSG und wechselte 2019 erneut in die Nelkenstadt. In ihrer Zeit bei der HSG gelang Jongenelen unter anderem zwei Mal der Einzug in das Final4 des DHB-Pokals.

»Wir bedanken uns schon jetzt bei Isabelle für ihren Einsatz im Trikot der HSG und wünschen ihr für die persönliche und sportliche Zukunft ab dem Sommer nur das Beste. Bis zum Saisonende haben wir gemeinsam aber erst einmal noch einiges vor«, möchte Kietsch noch nichts von einem Abschied wissen.

Laetitia Quist trägt ab Sommer das Trikot der HSG. Foto: Matthias Wieking