Freitag, September 18, 2020

Neuer Fahrzeugstandort für Blomberger Wehr

Blomberg. Um den Bevölkerungs- und Feuerschutz in der Großgemeinde Blomberg zu optimieren, ist ein Löschfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Blomberg ab sofort am Flachsmarkt zu finden.

In Kooperation mit der Firma Phoenix Contact hat die Stadt Blomberg ein Feuerwehrfahrzeug in einer ehemaligen Werkzeughalle an der Flachsmarktstraße untergebracht.

Nach einer Begehung von zuständigen Mitarbeitern des Elektrotechnik-Unternehmens, Mitarbeitern der Verwaltung und der Fachkraft für Arbeitssicherheit, habe sich das Gebäude als geeignet herausgestellt.

»Gerade die nördlichen Bereiche von Blomberg wie Bexten, Steinkuhle oder Gergeloh sind von der Hauptwache im Süden einige Minuten entfernt. Somit geht im Falle eines Einsatzes Zeit verloren. In einer Testphase möchten wir herausfinden, ob die Ausrückzeiten ab dem neuen Standort reduziert werden können«, erklärt Bürgermeister Klaus Geise im Rahmen eines Pressetermins.

Dabei würden beide Seiten von dieser Kooperation profitieren. »Wir haben viele Anlagen und Maschinen auf dem Gelände stehen, die mit einem Brandmelder ausgestattet sind. Daher ist es auch für uns ein Gewinn, ein Löschfahrzeug vor Ort zu wissen«, betonte Angela Josephs, Leitern der Unternehmenskommunikation bei Phoenix Contact.

Ein weiterer Pluspunkt in Sachen Zeitgewinnung: Insgesamt werden zukünftig 17 Feuerwehrleute ihren Dienst vom Flachsmarkt aus antreten. 14 von ihnen sind Mitarbeiter der dort ansässigen Firma. »So sind diese Kameraden schneller einsatzbereit, da der Anfahrtsweg schon kürzer ist. Andere Mitglieder der Feuerwehr, die in der Nähe wohnen, können den Standort ebenfalls schneller anfahren«, so Geise.

Ein entsprechender Vertrag für die kostenfreie Nutzung des Gebäudes für die Freiwillige Feuerwehr Blomberg wurde bereits im August vergangenen Jahres geschlossen. Wie lange die Testphase läuft, steht zu diesem Zeitpunkt noch nicht fest. »Dies hängt unter anderem von der Anzahl an Einsatzgeschehnissen ab«, erläutert Klaus Geise.

Wehrführer Joachim Hartfelder, Angela Josephs, Klaus Geise (von links) und die Feuerwehrkameraden freuen sich über die innovative Kooperation. Foto: brink-medien