Montag, Mai 16, 2022

Birkner und HSG setzen erfolgreichen Weg fort

Blomberg. Tolle Nachrichten aus dem Hause der HSG Blomberg-Lippe: Trainer Steffen Birkner bleibt auch über die Saison hinaus an Bord des lippischen Handball-Bundesligisten.

Der Verein hat sich mit dem gebürtigen Stralsunder auf eine Fortsetzung der erfolgreichen Zusammenarbeit geeinigt, heißt es in einer Pressemitteilung. Der ursprünglich bis zum Saisonende laufende Kontrakt wurde nun bis zum 30. Juni 2024 verlängert.

Seit mittlerweile dreieinhalb Jahren hält Birkner das Zepter an der Seitenlinie des Blomberger Bundesligateams in der Hand. Zur Saison 2018/19 übernahm der 41-Jährige das Traineramt vom heutigen BVB-Coach André Fuhr und verantwortete zuletzt zwei der erfolgreichsten Spielzeiten der HSG-Vereinsgeschichte.

Nur logisch, dass der gemeinsame Weg auch über die Saison 2021/22 fortgesetzt wird, findet HSG-Beiratsvorsitzender Jens Genge: »Steffen hatte 2018 eine große Lücke zu schließen und hat unsere Erwartungen in den vergangenen Spielzeiten übertroffen. Dass die HSG sich zwei Mal in Folge für das internationale Geschäft qualifiziert und zudem die Pokalendrunde erreicht hat, trägt auch die klare Handschrift von Steffen«.

Erst sechs Mal gelang es dem Team aus Nelkenstadt bislang in seiner Bundesligahistorie die Spielzeit mit einem positiven Punktekonto abzuschließen, davon drei Mal unter Birkner.

»Steffen und dem Team ist es in den vergangenen Spielzeiten gelungen, den absoluten Topmannschaften der Liga die Stirn zu bieten. Natürlich ist es unser Bestreben, uns immer weiterzuentwickeln. Mit Steffens bodenständiger Art und seinem großen Ehrgeiz, stets das Beste aus sich und der Mannschaft rausholen zu wollen, sind wir uns sicher, dass wir auch zukünftig auf der Trainerposition bestens aufgestellt sind und viele weitere kleine und große Erfolge feiern können«, freut sich der Beiratsvorsitzende über die Vertragsverlängerung.

Glücklich äußert sich auch der Trainer selbst: »Ich fühle mich bei der HSG weiterhin bestens aufgehoben und schätze das professionelle Umfeld, dass der Verein bietet. Nach dem Aus- und Umbau der Halle an der Ulmenallee werden wir zukünftig sogar noch professionellere Trainingsbedingungen vorfinden, die meinen Spielerinnen beste Voraussetzungen zur Weiterentwicklung bieten werden. Diesen Prozess weiter begleiten und voranbringen zu können, freut mich sehr«, schaut Birkner positiv in die Zukunft.

Bereits bei der Neuverpflichtung 2018 hatte HSG-Geschäftsführer Torben Kietsch von einer »optimalen Lösung« gesprochen und sieht sich darin auch heute noch bestätigt: »Wir sind mit der Gesamtentwicklung, die das Team unter Steffen bislang genommen hat, sowie der individuellen Entwicklung unserer Spielerinnen zufrieden. Nicht nur junge Spielerinnen, wie beispielsweise Nele Franz und Marie Michalczik, haben unter ihm noch einmal einen großen Schritt nach vorne gemacht, sondern auch etablierte Kräfte, wie unter anderem unsere Torfrau Melanie Veith oder Lisa Rajes, konnten ihre Leistungen weiter stabilisieren. Steffen hat die HSG-DNA absolut verinnerlicht und ist bei seiner persönlichen Weiterentwicklung stets offen für neue Impulse. Daher sind wir überzeugt, dass Steffen weiter der richtige Trainer für uns ist«, so Kietsch.

Mit bislang nur acht absolvierten Spielen steht die HSG derzeit auf Tabellenrang 9 der Frauenhandball-Bundesliga, kann mit Nachholspielen jedoch auf Rang 6 vorrücken. Am morgigen Samstag, 22. Januar, steht dafür ein wichtiges Auswärtsspiel beim aktuellen Tabellensechsten, den Halle/Neustadt Wildcats, auf dem Programm. Anpfiff ist um 19 Uhr.

Wird weiterhin die Richtung an der Seitenlinie vorgeben: Steffen Birkner. Foto: ostwestfalen.fotografie