Samstag, Dezember 3, 2022

Graffiti ziert Wasserhäuschen am Juz

Blomberg. Auf dem Gelände am Jugendzentrum (Juz) Blomberg ist stets viel los.

Kinder, Jugendliche und Familien nutzen hier die verschiedenen Spiel- und Beschäftigungsmöglichkeiten oder kommen her, um zu entspannen, heißt es in einer Pressemitteilung.

Direkt am Biker-Parcours, der im August weiter ausgebaut werden soll, steht ein kleines Wasserhäuschen, dessen weiße Wände durch Kritzeleien unschön auffielen. Das ist seit wenigen Tagen ganz anders. Schon seit langem hatte Andrea Reuter, Pädagogin im Juz, geplant, zusammen mit Jugendlichen das Häuschen mit Graffiti zu besprühen.

Dank des Förderprogramms »Aufholen nach Corona« konnte dieser Plan nun umgesetzt werden. Der Antrag für eine einhundertprozentige Projektfinanzierung wurde schnell genehmigt und mit Lukas Michalski ein Graffiti-Künstler gefunden, der im Paderborner Raum zahlreiche bemerkenswerte Graffiti gestaltete und bereits einige Kurse mit Jugendlichen durchführte.

Sieben Jugendliche im Alter von 13 bis 18 Jahren meldeten sich für das dreitägige Projekt in den Sommerferien bei Andrea Reuter an. Einige von ihnen hatten schon an Graffiti-Kursen der Pädagogin teilgenommen. Diesmal sollte frei und ohne Schablonen gearbeitet werden, was für alle Teilnehmenden neu war.

Ein spannender und umfangreicher Prozess, der Kreativität, Engagement, Teamwork und Durchhaltevermögen forderte, lag vor der neunköpfigen Gruppe. Auch mit dem Zeitdruck musste umgegangen werden, denn die zirka 25 Quadratmeter große Fläche sollte innerhalb von drei Tagen fertig gestaltet werden. Die Gruppe hat die Herausforderung angenommen und das Werk in 20 Arbeitsstunden vollbracht.

Um farblich und thematisch zum Gelände zu passen, war das Thema »Natur und Abenteuer« vorgegeben und schnell einigte man sich auf das Motiv »Dschungel«. Farbenfrohe Tiere, Pflanzen, ein Wasserfall und die Schriftzüge »Jungle« und »Adventure« zieren nun das Häuschen.

Die Jugendlichen konnten sich kreativ am Wasserhäuschen auf dem Gelände des Jugendzentrums ausleben. Fotos: Stadt Blomberg