Samstag, Juli 24, 2021

Blomberger SV hat einen neuen Kunstrasenplatz

Blomberg. Knapp 600 Stunden Eigenleistung hat der Blomberger Sportverein (BSV) erbracht, um nun einen neuen Kunstrasenplatz an der Ulmenallee sein Eigen nennen zu können.

Nachdem das Stadion am Rammbocke im Jahr 1989 erbaut wurde, geriet der alte Athletikplatz unterhalb des Kunstrasenplatzes am Hallenbad in Vergessenheit.

Deshalb hat es sich der Blomberger SV in diesem Jahr zur Aufgabe gemacht, diesem Bereich neues Leben einzuhauchen und pachtete so die Fläche, um einen weiteren, kleinen Kunstrasenplatz anzulegen.

Angefangen hatten die Baumaßnahmen bereits Ende Januar. Nachdem der BSV die Grünschnittflächen beseitigt und die alte Tartanbahn entfernt hat, konnten weitere Arbeiten durch Blomberger Unternehmen erfolgen.

Zunächst musste die Fläche neu asphaltiert werden, anschließend wurde diese umzäunt und mit Kantensteinen begrenzt. Im Anschluss wurden noch Fluglichter gesetzt und der Kunstrasen verlegt. Nun kann das 20 Meter breite und 40 Meter lange vereinseigene Feld zusammen mit dem Saisonstart der Jugend eingeweiht werden.

»Das schöne war, dass wir alte Betonplatten unter dem ganzen Grünschnitt gefunden haben. Diese können wir wiederverwerten, da sie Jahrzehnte lang durch die Erde geschützt waren«, erklärt Willem de Vos vom Blomberger SV.

Ermöglicht wurde das Projekt zum einen durch einen Eigenanteil des Vereins in Höhe von 22.000 Euro und zum anderen durch das Förderprogramm »Moderne Sportstätte 2021«, das das Projekt mit 58.000 Euro unterstützte.

»Wir vom Blomberger SV sind froh, diese Fläche unser Eigen nennen zu dürfen, denn durch eine weitere Anlage können wir deutlich flexibler und unabhängiger trainieren«, erfreut sich de Vos. Da noch ein Teil des alten Athletikplatzes unverbaut ist, könne sich der Verein dort einen Multi-Court oder Soccer-Court vorstellen, der als öffentlich zugängliche Fläche genutzt werden könnte.

»Um unsere gesamte Anlage zu komplettieren, fehlt eigentlich nur noch eine Brücke, die von dem Kunstrasenplatz direkt zum Sporthaus und zum Stadion führt. Somit könnten wir uns viele Umwege sparen«, erläutert de Vos. Ob diese Planungen auch umgesetzt werden, ist noch nicht sicher. Fraglos aber sind die verschobenen Veranstaltungen, die nun nachgeholt werden können.

Willem de Vos ist stolz auf die immense Eigenleistung der Vereins-Mitglieder. Foto: brink-medien