Sonntag, Juli 21, 2024

Schüleraustausch beim HVG: Sechs Nationalitäten dabei

Blomberg (miw). Beim Hermann-Vöchting-Gymnasium (HVG) gehören Projekte mit anderen europäischen Schulen zum Programm.

So gibt es etwa gegenseitige Besuche mit den Partnerschulen in Dänemark, Frankreich, Polen und Großbritannien. Nicht umsonst darf sich das HVG seit 2018 Europaschule nennen. Nun sind wieder Gäste aus dem Ausland angereist – und dieser Besuch ist selbst für das Austausch-erfahrene HVG eine Premiere.

Je vier bis fünf Schüler und zwei Lehrer aus gleich fünf verschiedenen Ländern sind zu Gast. Möglich wird dies durch das EU-geförderte Erasmus plus-Projekt »Strategische Schulpartnerschaften«. »Der Antrag war eine aufwendige Prozedur«, erzählt Schulleiter Michael Hanke.

Doch die Mühen haben sich gelohnt, wenngleich sie auch erst im zweiten Anlauf Früchte trugen. Durch dieses Projekt wird dem HVG der Schüleraustausch mit Frankreich, Spanien, Finnland, Rumänien und den Niederlanden innerhalb eines Jahres ermöglicht. »Und die Schüler tragen keinerlei Kosten«, erklärt Hanke.

Finanziert wird es mit Geldern der EU. Nachdem die Blomberger bereits alle genannten Länder – nur der Besuch in Rumänien steht noch aus – kennenlernen durften, schlüpfen sie in dieser Woche in die Rolle des Gastgebers.

»Wir hatten noch nie eine Delegation aus fünf Ländern gleichzeitig hier im Rathaussaal«, sagte die stellvertretende Bürgermeisterin Ursula Hahne-Eichhorn bei der offiziellen Begrüßung der internationalen Gäste.

Sie betonte auch, wie wichtig der Austausch zwischen den europäischen Ländern ist – dies würde nicht zuletzt der russische Angriffskrieg auf die Ukraine zeigen. Hahne-Eichhorn lobte die Bereitschaft der Schüler, an solch einem Austausch teilzunehmen.

Ziel dieses Projekts ist nicht nur die Erweiterung der Fremdsprachenkenntnisse, sondern vor allem auch die Förderung der interkulturellen Kompetenzen, wie Lehrerin und Mitorganisatorin Anna-Lena Frey erklärt.

Die internationale Gruppe wird in den kommenden Tagen verschiedene Ausflüge machen. Foto: Michaela Weiße/LZ