Mittwoch, Dezember 7, 2022

Trotz langer Zwangspause: Schützen sind weiter treffsicher

Blomberg (ne). Die zwei Jahre Zwangspause haben den Schützen des Alten Blomberger Schützenbataillons nichts anhaben können.

Mit einer herausragenden Beteiligung haben mehr als 200 Schützen beim Bataillonspokalschießen gleich vier Pokale und den Titel des besten Einzelschützen am Kleinkaliber-Stand ausgeschossen.

»Wir sind mehr als begeistert von dieser regen Teilnahme«, freute sich Oberst Peter Begemann, mit der das Schützenbataillon nahtlos an die Zeit vor Corona anknüpfte.

Mindestens genauso freue sich der Vorstand auch über die Tatsache, dass der Verein trotz der schwierigen äußeren Umstände in den vergangenen Monaten stabile Mitgliederzahlen vorweisen kann.

»Die Planungen für das Schützenfest im kommenden Jahr laufen bereits. Bis dahin gibt es zwar noch einige andere Veranstaltungen, wie etwa der Glühweinstand auf dem Charles Dickens-Festival.

Die Vorfreude steigt mit jedem Tag«, sagte Begemann. Die Vorfreude stieg auch bei den Schützen, die nach einem langen und überaus spannenden Wettkampfnachmittag in geselliger Runde auf die Siegerehrung hinfieberten.

Der Bataillonspokal ging mit 135 Ring an den Verteidiger aus dem Jahr 2019, das Stuhlrott. Mit 132 Ring belegte das Eichenrott den zweiten Platz und war somit Sieger des Volksbank-Pokales. Den dritten Platz belegte das Pinselrott mit ebenfalls 132 Ring.

Nach einem spannenden Stechen ging der Oberst-Peter-Begemann-Pokal mit 133 Ring an das Pinselrott, gefolgt von dem Schlemperott mit 133 Ring und dem Stuhlrott mit 129 Ring.

Den ABS-Wanderpokal und gleichzeitig ein 30-Liter-Fass Bier holte sich das Nelkenrott mit 156 Ring. Mit 149 Ring belegte das Stuhlrott den zweiten Platz und mit 148 Ring das Ankerrott den dritten Platz.

Besonders spannend wurde es beim Kampf um den Titel des besten Einzelschützen, in den gleich sechs Schützen mit jeweils 29 Ring gegangen sind.

Nach zwei Stechen setzte sich schließlich, wie bereits beim letzte Bataillonspokalschießen im Jahr 2019, Frank Tönsmeier aus dem Pinselrott mit einer 9,8 durch. Matthias Kemper aus dem Stuhlrott belegte den zweiten Platz, Manuel Köster aus dem Rosenrott den dritten Platz.

Oberstleutnant Dirk Heistermann (links) und Oberst Peter Begemann (rechts) gratulierten Christian Jakob, Robin Münch, Frank Tönsmeier, Daniel Hill (von links). Foto: Nicole Ellerbrake/LZ