Blomberg-Großenmarpe. Der Startschuss für den ersten Bauabschnitt zur Erweiterung der Grundschule Großenmarpe ist gefallen.
Damit stellt die Stadt Blomberg wichtige Weichen für eine moderne schulische Infrastruktur und für die Umsetzung des ab dem Schuljahr 2026/27 geltenden Rechtsanspruchs auf Ganztagsbetreuung im Grundschulbereich.
Ab 2026/27 haben bundesweit zunächst alle Erstklässler Anspruch auf einen Ganztagsplatz. Bis zum Schuljahr 2029/30 wird dieser Anspruch auf alle Jahrgänge der Primarstufe ausgeweitet. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, erweitert die Stadt Blomberg die Grundschule Großenmarpe in zwei Bauabschnitten.
Im ersten Bauabschnitt entstehen fünf zusätzliche Klassenräume, ergänzt durch einen großzügigen Spiel- und Lernflur, der zusätzliche Aufenthalts- und Lernbereiche schafft.
Die neuen Räume schließen an die bestehenden Gebäudeteile zur Turnhallenstraße an und sind als sogenanntes Cluster konzipiert. Dieses moderne Raumkonzept ermöglicht offene, lichtdurchflutete Lernlandschaften und unterstützt zeitgemäße pädagogische Arbeitsformen.
Der zweite Bauabschnitt umfasst die Erweiterung des Bestandsgebäudes um eine Mensa. Zudem werden das Lehrerzimmer vergrößert sowie Verwaltungsbereiche neu organisiert und modernisiert.
Weitere Sanierungs- und Revitalisierungsmaßnahmen im Bestandsgebäude fließen in diesen Schritt mit ein. Damit schafft die Stadt Blomberg die strukturellen Voraussetzungen, um den Ganztagsanspruch langfristig zuverlässig erfüllen zu können.

Spatenstich vollzogen: Christa Schürckmann (Grundschule Großenmarpe), Tanja Weber (BIG), Oliver Schröder (Bauhauptunternehmer Massivbau Schröder GmbH), Stadtkämmerer Winfried Kipke, Juliane Mauermann (technische Betriebsleitung BIG), Bürgermeister Christoph Dolle, Günther Wachter (Architekturbüro Brand) und Praktikant (von links). Foto: Stadt Blomberg






