Blomberg. Aufgrund der aktuellen Glätte-Situation hat Bürgermeister Christoph Dolle einmalig die Räum- und Streustufe 3 ausgerufen.
Diese Maßnahme geht über den regulären Winterdienst hinaus und umfasst neben den Hauptverkehrsstraßen auch die Reinigung und Streuung der Nebenstraßen.
Die erweiterten Räummaßnahmen wurden bereits gestern umgesetzt und werden heute fortgesetzt, sofern die Witterungslage dies weiterhin erforderlich macht.
Die Stadtverwaltung weist ausdrücklich darauf hin, dass es nicht dem Regelfall entspricht, Nebenstraßen im Rahmen des Winterdienstes zu räumen. Eine Räumung der Nebenstraßen erfolgt ausschließlich unter besonderen Witterungsbedingungen und nur dann, wenn eine entsprechende Räumstufe – wie aktuell Stufe 3 – ausgerufen wird.
Unterschiede der Räum- und Streustufen im Überblick:
Stufe 1: Sicherung besonders gefährlicher Stellen (z. B. Steigungen, Kreuzungen, Brücken).
Stufe 2: Räumung und Streuung der Hauptverkehrsstraßen sowie wichtiger Verbindungsachsen.
Stufe 3: Zusätzlich Räumung und Streuung der Nebenstraßen (nur bei außergewöhnlicher Glättelage).
Stufe 4: Umfassender Winterdienst-Einsatz in allen Straßenbereichen bei extremen Wetterlagen.
Die Stadtverwaltung weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass der Räum- und Streudienst nur dort effektiv arbeiten kann, wo Straßen, Nebenstraßen und Wendehammer nicht durch parkende Fahrzeuge blockiert sind.
Verkehrsteilnehmer werden daher dringend gebeten, die Straßen freizuhalten. Bereits am gestrigen Tag konnten in mehreren Bereichen Nebenstraßen nicht geräumt werden, da diese zugeparkt waren.
Wichtige Hinweise an die Bürger:
Die städtische Räum- und Streuaktion entbindet nicht von der privaten Räum- und Streupflicht.
Insbesondere in Nebenstraßen ist jede Grundstückseigentümerin und jeder Grundstückseigentümer verpflichtet, mindestens 1,50 Meter Gehwegbreite vor dem eigenen Grundstück von Schnee und Eis zu befreien.
Der geräumte Schnee darf nicht auf die Fahrbahn geschoben werden, sondern ist auf dem eigenen Grundstück zu lagern.
Die Stadtverwaltung bittet alle Bürger um Mithilfe und Verständnis, um gemeinsam für mehr Sicherheit im öffentlichen Raum zu sorgen.





