Blomberg. Die Volksbank Ostlippe eG blickt trotz anspruchsvoller Rahmenbedingungen auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2025 zurück.
Mit einer Dividendenausschüttung von sieben Prozent – deutlich über dem Branchendurchschnitt – bestätigt die Bank laut einer Pressemitteilung erneut den hohen Mehrwert der Mitgliedschaft. Für 2026 plant die Genossenschaft weitere Investitionen in digitale Infrastruktur, den Ausbau der persönlichen Betreuung sowie eine verstärkte Förderung regionaler Projekte über Crowdfunding.
Die Vorstände Andreas Weber und Volker Nierhoff präsentierten den 87 Vertreterinnen und Vertretern im Kulturhaus »Alte Meierei« einen Jahresabschluss mit robustem Wachstum. Die Bilanzsumme stieg um 3,8 Prozent auf 244 Millionen Euro, getragen von einem deutlichen Plus bei Kundenkrediten und Einlagen. Mit einer harten Kernkapitalquote von 26,2 Prozent bleibt die Bank weiterhin solide aufgestellt.
»Trotz politischer und wirtschaftlicher Unsicherheiten sind wir mit der Entwicklung sehr zufrieden«, betonte Volker Nierhoff. »Gleichzeitig bleibt das Umfeld anspruchsvoll – besonders für kleinere Institute.« Die Aufwands-Ertrags-Relation verbesserte sich auf 59,5 Prozent und übertraf damit die Prognose deutlich. Das Betriebsergebnis nach Bewertung lag bei 0,97 Prozent der durchschnittlichen Bilanzsumme und damit erneut über dem Vorjahreswert.
»Dank des engagierten Einsatzes unserer Mitarbeitenden und der starken Unterstützung unserer Mitglieder konnten wir ein gesundes Wachstum erzielen und unsere Eigenkapitalbasis weiter stärken«, ergänzte Andreas Weber. Auch 2025 blieb die Volksbank Ostlippe eG ihren genossenschaftlichen Wurzeln treu und unterstützte zahlreiche regionale Projekte.
Ein besonderer Fokus liegt auf der Crowdfunding-Plattform »Viele schaffen mehr«, über die Vorhaben aus Kultur, Sport, Bildung, Sozialem und Umwelt gefördert werden.Die Bank verdoppelt eingehende Spenden und stellte zum Start ein Fördervolumen von 15.000 Euro bereit. Die ersten Projekte wurden bereits erfolgreich umgesetzt – ein Zeichen für die hohe Beteiligung in der Region.
Die Vertreterversammlung wählte turnusgemäß den Aufsichtsrat neu. Tanja Schmidtmeier wurde einstimmig wiedergewählt. Reinhard Möhring und Jürgen Schröder schieden altersbedingt aus. Aufsichtsratsvorsitzender Thorsten Klinge sowie der Vorstand würdigten ihr langjähriges Engagement, ihren Sachverstand und ihre starke Verbundenheit zur genossenschaftlichen Idee.
Ein Höhepunkt des Abends war der Impulsvortrag des Unternehmers und Autors Robert Fahle zum Thema »Künstliche Intelligenz – Die neue Arbeitswelt mit KI«. Mit praxisnahen Beispielen zeigte er, wie KI Wirtschaft, Arbeitswelt und Gesellschaft bereits heute verändert und welche Chancen sich daraus ergeben. Gleichzeitig betonte er die Bedeutung eines verantwortungsvollen Umgangs mit neuen Technologien. Der Vortrag stieß auf großes Interesse und lieferte wertvolle Denkanstöße für die digitale Zukunft.

Die Vorstände Volker Nierhoff und Andreas Weber (von rechts) begrüßten mit Robert Fahle einen ausgewiesenen KI-Experten. Foto: brink-medien





