Mittwoch, Oktober 21, 2026

Künstliche Intelligenz hilft beim Schutz der Nachtfalter

Blomberg-Reelkirchen. Wie kann eigentlich künstliche Intelligenz helfen, das Insektensterben besser zu verstehen?

Dieser spannenden Frage widmet sich die NABU-Gruppe Blomberg bei ihrem nächsten Monatstreffen am Montag, 2. November, um 19.30 Uhr im Wasserschloss Reelkirchen.

Im Mittelpunkt steht das innovative Forschungsprojekt »LEPMON«, das mithilfe automatisierter Kamerafallen die Entwicklung heimischer Nachtfalterbestände untersucht.

Das sogenannte Insektensterben ist seit Jahren ein alarmierendes Thema. Doch wie stark die Bestände tatsächlich zurückgehen und welche Arten besonders betroffen sind, lässt sich bislang nur schwer nachvollziehen. Denn herkömmliche Untersuchungsmethoden sind zeitaufwendig und liefern häufig nur Momentaufnahmen.

Genau hier setzt das Forschungsprojekt »LEPMON« an. Mithilfe automatisierter Kamerafallen und künstlicher Intelligenz sollen Nachtfalter künftig kontinuierlich erfasst und ihre Bestandsentwicklungen über längere Zeiträume dokumentiert werden.

Ziel ist es, die Grundlagen für ein flächendeckendes Insektenmonitoring in Deutschland zu schaffen und damit wertvolle Erkenntnisse für den Natur- und Artenschutz zu gewinnen.

Wie die intelligente Technik funktioniert, welche Chancen und Grenzen sie bietet und welche besondere Rolle der Kreis Lippe dabei spielt, erläutert Vivian Holzhauer, Leiterin der Biologischen Station Lippe, in ihrem Vortrag. Dabei nimmt sie die Besucher auch mit in die faszinierende und oftmals unterschätzte Welt der Nachtfalter.

Die NABU-Gruppe Blomberg lädt alle Naturinteressierten herzlich zu diesem informativen Abend ein. Gäste und Nichtmitglieder sind ausdrücklich willkommen.

Was es mit dieser »LEPMON«-Falle auf sich hat, wird im Vortrag von Vivian Holzhauer erläutert. Foto: Biologische Station Lippe