Blomberg. In Blomberg werden immer wieder Ratten gesichtet – sowohl im öffentlichen Raum als auch auf privaten Grundstücken.
Die Stadt weist in einer Mitteilung deshalb darauf hin, wie Bürger dazu beitragen können, den Tieren möglichst wenig Nahrung und Rückzugsmöglichkeiten zu bieten.
Ratten finden vor allem dort gute Lebensbedingungen, wo Lebensmittelreste, offen zugänglicher Müll, Tierfutter oder ungesicherte Komposthaufen vorhanden sind. Auch Holzstapel, dicht bewachsene Bereiche, Schuppen oder andere geschützte Orte können als Unterschlupf dienen.
Die Abwasserwerke Blomberg führen bereits seit vielen Jahren zweimal jährlich Maßnahmen zur Rattenbekämpfung im Kanalnetz durch. Rund vier Wochen später erfolgen stichprobenartige Nachkontrollen. Ratten halten sich jedoch nicht ausschließlich in der Kanalisation auf.
»Ratten sind in urbanen Räumen keine Seltenheit. Entscheidend ist, mögliche Nahrungsquellen und Rückzugsmöglichkeiten zu reduzieren«, erklärt Jörn Meinberg, Leiter des Ordnungsamtes der Stadt Blomberg.
Im öffentlichen Raum werde die Stadt im Rahmen ihrer Zuständigkeit tätig. Auf privaten Grundstücken seien dagegen die Eigentümer verantwortlich. Bei einem Befall empfiehlt Meinberg, frühzeitig einen professionellen Schädlingsbekämpfer einzuschalten.
Bürger sollten insbesondere Lebensmittelreste und Tierfutter nicht offen lagern, Müllbehälter geschlossen halten und Speiseabfälle niemals über Toilette oder Abfluss entsorgen. Auch mögliche Zugänge zu Gebäuden sollten verschlossen und größere Holz-, Material- oder Gartenabfallhaufen vermieden werden.
Wer Ratten im öffentlichen Raum beobachtet, kann die Stadt Blomberg informieren. Hilfreich sind dabei möglichst genaue Angaben zum Ort und zur Häufigkeit der Sichtungen. So können notwendige Maßnahmen gezielt geprüft werden.

Wer Ratten im öffentlichen Raum beobachtet, kann die Stadt Blomberg informieren. Foto: stock.adobe.com – Firn





